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Unter anderem enthält die Mitgliedschaft im PHCG folgendes: - die Startberechtigung, um an den PHCG - Turnierklassen teilnehmen zu können. - Teilnahmeberechtigung an den Zuchtschauen - Bezug der Fachzeitschrift "Western Horse". - äußerst preisgünstige Haftpflichtversicherung für Pferde. - z. B. verbilligte Reitkurse o. ä. Aktivitäten - Mitgliederservice Es kann jeder Pferdeinteressierte Mitglied werden, der Besitz eines Paint Horses oder eines anderen Pferdes ist nicht Voraussetzung!
Besoders wichtig ist der "Transfer Report", der vom Vorbesitzer unterschrieben sein und an den neuen Besitzer ausgehändigt werden muß. Außerdem müssen das Original-Papier der APHA (bei noch nicht eingetragenen Fohlen die Registration Application), der Equidenpaß und die Eigentumsurkunde übergeben werden. Ausführliche Informationen zum Kauf von Paint Horses finden Sie im Paintmarkt.
Das Umschreiben eines Pferdes auf einen neuen Besitzer erfolgt am einfachsten über die Geschäftstelle des PHCG. Sie benötigen dazu den Equidenpaß, die Eigentumsurkunde und das Original-Papier der APHA zusammen mit dem Transfer-Vermerk des früheren Eigentümers.
Sie können den Equidenpaß über die Geschäftsstelle des PHCG, bei jeder PHCG-Zuchtschau oder allen durch den PHCG veranstalteten Turnieren beantragen.
Ein Pinto ist einfach ein geschecktes Pferd, das aus unterschiedlichsten Rassen und Kreuzungen stammen kann. Jedes Paint Horse ist ein Pinto, aber ein Pinto noch lange kein Paint Horse!
Ein Solid Paint Bred ist ganz einfach ein Paint Horse, das zu wenig Weiß mitbekommen hat, um im regulären Register der APHA eingetragen zu werden. Es wird dort aber trotzdem nicht ausgemustert, sondern in einem eigenen Register geführt: dem Solid Paint Bred Registry. Solid Paints werden von der APHA (American Paint Horse Association ) und vom PHCG als staatlich anerkannter Züchtervereinigung in der Zucht gleichrangig behandelt. Jedes bunte Fohlen von einem Solid Paint wird wieder regulär bei der APHA eingetragen.
Mit dem Begriff „Crop-out" bezeichnen die Amerikaner gescheckte Fohlen aus einfarbigen Elterntieren.
Overo ist ein Zeichnungsmuster bei Paint Horses.
Tobiano ist ein Zeichnungsmuster bei Paint Horses.
Ein Paint Horse, das charakteristische Merkmale beider Zeichnungsmuster aufweist, also sowohl Tobiano, als auch Overo.
HYPP ("Hypercalemic Periodic Paralysis" bzw. "hyperkaliämische periodische Paralyse") ist eine Erbkrankheit, die sich bei manchen Western Horses findet (gleichgültig ob Quarter Horse, Paint Horse oder Appaloosa). Sie geht auf eine Gen-Mutation zurück und wurde bisher nur bei Pferden gefunden, die von dem Quarter Horse-Hengst Impressive abstammen. Jedes positive Pferd ist von der Krankheit betroffen. Es läßt sich nicht voraussagen, wann und in welchem Maße die Krankheit ausbrechen wird. Mit einem DNA Test kann festgestellt werden, ob ein Pferd Träger des Gen-Defektes ist. Diesen Test kann man mittlerweile auch in Deutschland erstellen lassen (z. B. über das Labor GeneControl GmbH, Senator Gerauer Str. 23, 85586 Poing, Tel: 089-9037292, Fax: 089-9044798, e-Mail:
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).
Das Overo Lethal White Syndrom (OLWS) ist eine tödliche Erbkrankheit, die vor allem bei Paint Horses auftritt. Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Auftreten dieser Mutation und der Frame Overo – Zeichnung. Werden zwei Pferde mit dieser Veranlagung miteinander angepaart, besteht eine 25%ige Wahrscheinlichkeit, daß das entstehende Fohlen nicht lebensfähig ist und nach der Geburt getötet werden muß. Im Gegensatz zu HYPP stellt die Veranlagung an sich für das jeweilige Pferd kein Risiko dar – erst für seine Nachkommen. Das Vorhandensein des OLWS läßt sich über einen einfachen Gentest sicher nachweisen.
Das sind blaue Augen, auch Glasaugen genannt. Sie gelten als Overo-Merkmal. Außerdem treten manchmal Birkaugen auf. Das sind gefleckte Augen, z. B. ein halb braun, halb blaues Auge oder ein braunes Auge mit blauen Flecken. Die Augenfarbe eines Pferdes entscheidet nicht über seine Sehfähigkeit.
Zuchtbücher sind Verzeichnisse der Zuchttiere der jeweiligen Nutztierrassen. Das PHCG-Zuchtbuch unterscheidet jeweils zwei Hengst- und Stutbücher entsprechend der Qualität der Tiere. In das Hengstbuch I werden nur Hengste aufgenommen, die durch besondere Leistungen (bestandene Körung und Hengstleistungsprüfung oder entsprechende Turniererfolge) gezeigt haben, daß sie zu einer Verbesserung der Zucht beitragen werden. In das Stutbuch I (Hauptstutbuch) werden nur Stuten aufgenommen, die im Rahmen von Schauen überdurchschnittlich bewertet wurden oder besondere Showerfolge nachweisen können.
Zuchtschauen werden vor allem zur Information der Züchter durchgeführt. Fohlen und Stuten werden an der Hand in den einzelnen Gangarten vorgestellt und in der Bewegung und im Stand durch Zuchtrichter beurteilt und mit Wertnoten versehen. Die meisten Pferdekäufer wünschen sich ein leichtrittiges, nervenstarkes, schönes, gesundes und langlebiges Pferd. Im Gegensatz zum schnelllebigen Show-Geschäft mit seinen z. T. anderen Anforderungen werden diese Gesichtspunkte bei den Zuchtschauen des PHCG besonders berücksichtigt. Wesentliche Schwerpunkte sind dabei das korrekte Fundament des Pferdes als Grundlage für eine lange „Haltbarkeit" und die Bewegungsabläufe als Voraussetzung für ein bequemes Reiten.
Die Körung eines Hengstes ist die Bewertung seiner Eignung zur Verbesserung der Zucht. Die Bewertung erfolgt durch eine Körkommission. Bewertungskriterien sind Rasse- und Geschlechtstyp und die Korrektheit und Qualität von Gebäude und Bewegungen in den einzelnen Gangarten an der Hand bzw. im Freilauf. Berücksichtigt werden auch das Temperament des Pferdes und der Gesamteindruck.
Die Hengstleistungsprüfung besteht aus Elementen der Westernreitdiziplinen Western Pleasure, Reining und Trail. Sie soll die Rittigkeit und Vielseitigkeit eines Hengstes und damit seine Zuchtqualitäten überprüfen. Eine bestandene Hengstleistungsprüfung ist ebenso wie eine bestandene Körung oder besondere Turniererfolge ein Gütesiegel für einen Hengst.
Die beste mögliche Note ist 10 (ausgezeichnet). Noten zwischen 6,5 und 7,5 zeigen, daß es sich um ein solides Pferd ohne besondere Mängel handelt. Um gekört zu werden, muß ein Hengst die Note 7,0 (ziemlich gut) erreichen. Für die Eintragung einer Stute in das Hauptstutbuch ist mindestens die Note 6,0 (befriedigend) erforderlich.
Ein Formular, auf dem der Hengsthalter nach der Decksaison alle Stuten der APHA melden muß, die sein Hengst gedeckt hat; Voraussetzung dafür, daß die Fohlen eingetragen werden können.
Das Wort bedeutet Absatzfohlen. In Weanling-Klassen werden in Deutschland auch Saugfohlen gezeigt.
Die Startberechtigung auf APHA/PHCG-Turnieren bezieht sich immer auf das Pferd. Das heißt, jedes ordnungsgemäß eingetragene Paint Horse ist auf den Turnieren startberechtigt.
Ausnahmen sind Zuchtveranstaltungen (Pferdebesitzer muß PHCG-Mitglied und das Pferd muß im Zuchtbuch eingetragen sein / werden), Futurity/Maturity-Teilnahme (hier müssen sowohl Besitzer als auch Vorsteller PHCG-Mitglied sein) und PHCG-Klassen, bei denen eine PHCG-Mitgliedschaft des Vorstellers erforderlich ist.
Seit 2008 ist bei der APHA nur noch startberechtigt, der eine gültige Member Card, eine Amateur- oder Novice Amateur Card oder eine Exhibitor Card vorweisen kann!
Auf den vom PHCG durchgeführten und von der APHA anerkannten (approved) Turnieren werden Disziplinen eigens für Solid Paints ausgeschrieben. Das Regelbuch der APHA schreibt vor, daß die Disziplinen für reguläre Paints und Solid Paints getrennt durchgeführt werden müssen. Die Disziplinen sind im Prinzip dieselben wie für die regulären Paint Horses. Seit 2002 bietet der PHCG Turnierklassen an , in denen Solid Paints und Regulars zusammen starten können. Diese Klassen sind nicht APHA-approved, aber zählen mit zur High Point Horse - Wertung des PHCG. Außerdem sind die Pferde natürlich bei anderen Reitverbänden (z. B. NRHA) genauso startberechtigt.
Diese Startberechtigung bezieht sich auf den Vorsteller. Jeder Erwachsene, der nicht mit dem Trainieren und Showen von Pferden Geld verdient, kann sich jeweils für ein Jahr als Amateur registrieren lassen (Anträge bei der APHA, der PHCG-Geschäftsstelle oder beim Turnierveranstalter). Als Amateur ist man sowohl in allen Amateur- wie auch in allen Open-Klassen startberechtigt. Ohne Amateurkarte darf man nur "Open" starten.
Die Futurity ist ein Förderprogramm für Paint Horses. Die Besitzer und der Vorsteller müssen im PHCG Mitglied sein. Der Vater des Pferdes muß im Jahr vor dem Geburtsjahr des startberechtigten Pferdes in die Futurity einbezahlt worden sein. Startberechtigte Nachkommen werden rechtzeitig vor der Futurity veröffentlicht. Da die Futurity des Paint Horse Club Germany nicht den APHA-Bestimmungen unterliegt, sind Solid Paint-Pferde in diesen Klassen gleichberechtigt.
Maturity heißt Reife. Es handelt sich hierbei um einen altersgebundenen Wettbewerb für jüngere Pferde und schließt sich an die Futurity an.
Dies bezieht sich immer auf das Alter der Pferde. Junior-Reitklassen sind für Pferde bis zum Alter von fünf Jahren, Senior-Reitklassen für 6-jährige und ältere Pferde.
Einbeim PHCG registriertes Pferd, das in einem bestimmten Jahr in einer Disziplin die meisten Punkte errungen hat. Der PHCG verleiht jedes Jahr Urkunden an die High-Point Horses in den einzelnen Disziplinen, d. h. an die Pferde seiner Mitglieder, die in den Disziplinen auf PHCG-anerkannten Shows die meisten Punkte errungen haben.
Ein PHCG-Jahresbestentitel, der an die in Deutschland von PHCG-Mitgliedern gezogenen Pferde verliehen wird, die auf PHCG-anerkannten Turnieren in den jeweiligen Disziplinen die meisten Points errungen haben.
ROM bedeuted: Register of Merit = Auszeichnung für mindestens 10 errungene Points in einer bestimmten Disziplin.
Erst (Grand)- oder Zweitplaziertes (Reserve) Pferd aus allen Altersklassen seines Geschlechts auf einer Show.
Clipping bedeutet Scheren, (Aus-)Rasieren. Das Abrasieren der Tasthaare und das Ausrasieren der Schutzhaare in der Ohrmuschel ist nach PHCG-Regeln und nach dem Deutschen Tierschutzgesetz verboten. Geclippte Pferde können keine PHCG-Titel und keine vom PHCG ausgeschriebenen Geld-oder Sachpreise gewinnen. Dies wird auf jedem PHCG-Turnier von einem Clipping-Beauftragten kontrolliert. Seit kurzem ist das Clipping gemäß einer neuen EU-Verordnung bezüglich des Tierschutzes ebenfalls verboten - in den USA dagegen werden fast ausschließlich geclippte Pferde auf den Shows vorgestellt.
Nein. Rodeo ist eine Cowboy-Wettkampfveranstaltung und hat mit Westernreiten oder Western Horse Show nichts zu tun.
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